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Ändern Sie Ihre Einstellung: Lernen Sie, Stress zu bewältigen, und denken Sie positiv

Ändern Sie Ihre Einstellung: Lernen Sie, Stress zu bewältigen, und denken Sie positiv

Entspannt und aufgeschlossen: Bei entspannten, kontaktfreudigen Menschen ist das Risiko einer Demenz laut einer schwedischen Studie aus dem Jahre 2009 geringer. Die Wissenschaftler des Karolinska Instituts in Stockholm befragten mehr als 500 Personen ohne Demenz, die zu Beginn der Studie mindestens 78 Jahre alt waren, zu ihrem Lebensstil und Charaktereigenschaften. Dann begleiteten sie diese Gruppe die nächsten sechs Jahre. In dieser Zeit wurde bei 144 dieser Personen eine Demenz diagnostiziert. Beim Abgleich der Fragebögen erkannten die Wissenschaftler, dass eine entspannte Einstellung und Geselligkeit mit einem geringeren Risiko verbunden war, Symptome einer Demenz zu entwickeln. Mehr über diese Studie erfahren Sie hier (Englisch).

Nur kein Stress: Wenn Sie lernen können, Stress im Zaum zu halten, hat das nicht nur Vorteile für Ihre körperliche Gesundheit, sondern auch für die Hirnleistungsfähigkeit und für Ihr Gedächtnis im Allgemeinen. Bedenken Sie aber bitte, dass ein gewisses Stressniveau ein normaler Teil des Alltags und in geringen Dosen sogar positiv ist, da Stress auch sehr viel Antriebskraft verleiht. Gott sei Dank gibt es viele erfolgreiche Möglichkeiten, mit Stressfaktoren umzugehen.

Training kann eine stressige Situation entschärfen, da dabei Endorphine freigesetzt werden, die natürlichen Glückshormone des Körpers. Auch Energie, die sich in Stresssituationen leicht aufstaut, kann so sicher abgebaut werden. Nicht selten machen wir uns so große Sorgen, dass es schwer fällt, sich auf den Augenblick zu konzentrieren. Diese Sorgen kann man abschütteln, indem man sich auf die Gegenwart konzentriert, auf das, was jetzt, im Augenblick, passiert. Das hört sich einfach an, ist aber gar nicht so einfach umzusetzen. Eine Konzentration auf Körperempfindungen, wie die Fußsohlen auf dem Fußboden beim Gehen oder auf das Ein- und Ausatmen, bindet Sie besser in die Gegenwart ein und verhindert, dass Ihre Gedanken auf Wanderschaft gehen.


Warum ist Aufmerksamkeit wichtig?

Im folgenden Film von unseren Kollegen bei freedemliving.com erfahren Sie, wie die Konzentration auf das, was Sie gerade tun, Geistesabwesenheit verbessern kann.


Jeder Mensch ist Stresssituationen ausgesetzt. Sie entwickeln sich langsam und werden dann aber schnell immer unübersichtlicher, bis sie zu einer großen Belastung werden. Einer der besten Wege für Stressabbau ist das Gespräch über die daran beteiligten Gefühle. Sprechen Sie darüber mit jemandem, dem Sie vertrauen, einem Freund oder Verwandten. Oder wenden Sie sich an eine der vielen Telefonhilfen. Hier sitzen freiwillige Helfer, die gelernt haben zuzuhören. Wenn Sie Ihre Gefühle in Worte fassen können, wirken sie gleich viel überschaubarer und bewältigbarer. Sie erhalten dadurch möglicherweise eine andere Perspektive, auf jeden Fall aber ein Gefühl der Erleichterung. Sie verlieren Ihren Tunnelblick und gewinnen einen gewissen Abstand zum Quell der Sorgen.

Jung fühlen: Das Sprichwort sagt es schon: Man ist nur so alt, wie man sich fühlt. Das sollten Sie sich immer vor Augen halten, denn wissenschaftliche Studien belegen, dass Menschen, die sich jung fühlen, auch besser altern.

Forscher an der Universität Harvard haben diesen „Sieg des Geistes über den Körper“ genauer untersucht – mit sehr überraschenden Ergebnissen. Bei älteren Männern, die in ein Refugium umzogen, das mit Anspielungen auf die Vergangenheit dekoriert war, wurde eine Besserung des Gesundheitszustands festgestellt. Frauen, die davon überzeugt waren, nach einem Besuch beim Friseur mit Haareschneiden und Färben jünger auszusehen, wurden von anderen nach einem solchen Besuch auch jünger eingeschätzt. Wenn Sie also nur fest genug daran glauben, sich jung zu fühlen, macht Ihr Körper möglicherweise mit. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier (Englisch)

Vorurteile fallen lassen: Gehen Sie davon aus, dass Sie im Alter vergesslicher werden? Diese Einstellung sollten Sie vielleicht aufgeben. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen, die an dem Vorurteil festhalten, dass alte Menschen einfach ein schlechtes Gedächtnis haben, bei entsprechenden Tests auch schlecht abschneiden. Sie sollten also nicht einfach davon ausgehen, dass Ihr Gedächtnis im Alter nachlässt. Wenn Sie das tun, ist nicht auszuschließen, dass Ihr Gedächtnis Ihnen diesen Gefallen tut.

Lachen ist gesund: Lachen ist die beste Medizin, sagt der Volksmund und an dieser Redewendung ist etwas dran. Gelächter kann die Stimmung sofort verbessern und ist ansteckend, egal, ob ein Kichern oder oder ein lautes, herzhaftes Lachen. Gelächter kann sogar wie ein kleines Minitraining wirken.

Gelächter ist auch eine Wohltat für das Gehirn. In einer vor Kurzem in Japan abgeschlossenen Studie sahen ältere Menschen mit leichter kognitiver Störung zehn Wochen lang einmal die Woche eine Komödienserie und machten eine Maltherapie – und konnten ihre kognitiven Fähigkeiten dadurch verbessern. Mehr über diese Studie erfahren Sie hier (Englisch).

Nehmen Sie sich also die Zeit und genießen Sie einen lustigen Film oder verabreden Sie sich mit einem Freund, der lustige Geschichten erzählt. Egal was Sie tun, Hauptsache ist, Sie lachen. Dadurch fühlen Sie sich sofort besser und tun wahrscheinlich auch Ihrem Gehirn einen Gefallen.Abbildung: Gesundes Gehirn

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