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Gedächtnis: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Erinnerungen sind Erlebnisse aus der Vergangenheit, die in den Netzwerken des Gehirns, dem Gedächtnis, abrufbar gespeichert sind. Im Laufe der Zeit verläuft das Abrufen nicht mehr ganz präzise, gelegentlich lässt sich dafür aber eine bestimmte Ursache finden und das Erinnerungsvermögen verbessern.

Wie funktioniert das Gedächtnis?

In dem folgenden Film unserer Kollegen bei freedemliving.com wird gezeigt, wie Erinnerungen gebildet werden und was Sie tun können, um Ihrem Erinnerungsvermögen auf die Sprünge zu helfen.

Ihrer Erinnerungen sind Teil Ihrer Persönlichkeit. Dieser ganz besondere Kindergeburtstag, der erste Kuss, ein besonderer Film – alle Erlebnisse im Laufe eines Lebens werden in Form von Veränderungen der Gehirnzellen und der Schaltungen im Gehirn abgespeichert.

Ein Erlebnis kann aber nur nach Ablauf eines bestimmten Prozesses zu einer echten Erinnerung werden. Zunächst einmal werden alle Einzelheiten eines Erlebnisses mit den Sinnen aufgenommen, dazu gehört z. B. auch der Name der beteiligten Personen.

Daran können Sie sich aber nur erinnern, wenn Sie im zweiten Schritt aufmerksam sind und ein entsprechendes Signal an den Hippocampus senden, eine seepferdchenähnliche Region des Gehirns, die maßgeblich an Gedächtnisvorgängen beteiligt ist.

Im letzten Schritt muss diese Information abgerufen werden, wobei die entsprechenden Verbindungen im Gehirn aktiviert werden und so die Erinnerung gefestigt wird.

Machen Sie sich aber bitte keine Sorgen, wenn das mit dem Gedächtnis nicht immer so richtig klappt. Das Erinnerungsvermögen kann durch zahlreiche Einflüsse gestört werden, insbesondere Zustände, wie Depression, Angst und Stress, die jedoch behandelbar sind.

 Es kann aber auch sein, dass Sie einfach nicht aufmerksam genug waren.  Eines dürfen Sie auch nicht vergessen: Sie können Ihr Erinnerungsvermögen durch körperliche Bewegung, das Zusammensein mit anderen Menschen und dadurch stärken, dass Sie sich immer neuen Herausforderungen stellen.