Warum können Sie, wenn Sie älter sind, Ihre Schlüssel nicht immer finden? Mit zunehmendem Alter werden Sie etwas vergesslicher und es kann auch etwas länger dauern, einen Gedanken zu Ende zu denken. Ein umfassender kognitiver Verfall ist jedoch nicht zwingend vorprogrammiert, mit einer gewissen Reserve kann man sich davor schützen.
Einige Menschen, in deren Gehirn die körperlichen Zeichen einer Alzheimer-Krankheit erkennbar sind, zeigen keine Symptome. Warum? Die Antwort ist einfach: kognitive Reserven. Hier erfahren Sie mehr darüber.
Haben Sie sich schon einmal auf einem Klassentreffen oder bei einer anderen Gelegenheit, bei der Sie nach langer Zeit Freunde aus der Kindheit wiedergesehen haben, darüber gewundert, wie wenig sich einige von ihnen verändert haben? Bei anderen hingegen hat das Alter mehr oder weniger deutlich seine Spuren hinterlassen. Zurückzuführen ist dies auf eine Kombination aus Genen, Lebensweise und möglicherweise auch zurückliegende oder aktuelle Erkrankungen.
Bei Hirnfunktionen ist es ähnlich: Einige Menschen können im Alter ihre kognitive Funktionen, d. h. die Fähigkeit, Informationen zu verarbeiten, Probleme zu lösen und Neues zu lernen, auf hohem Niveau bewahren, andere erleben einen Verfall.
Mit zunehmendem Alter ist es natürlich, dass die kognitiven Funktionen etwas nachlassen: Zu leicht vergisst man den Namen einer Person, die man erst kürzlich kennengelernt hat, oder den letzten Ablageort des Schlüssels. Ein ausgeprägterer oder schnellerer Verfall der kognitiven Funktionen im Alter, der den Alltag behindert, könnte jedoch ein Zeichen für eine Erkrankung wie Demenz sein.
Einige Hinweise deuten darauf hin, dass das Gehirn vor den Auswirkungen des Alterungsprozesses oder einer Verletzung durch eine „zerebrale Reserve“ aus Geweben, Neuronen und Verbindungen sowie einer „kognitiven Reserve“ geschützt werden kann, sodass im Gehirn neue neuronale Netzwerke gebildet und Alternativen zur Bewältigung einer nachlassenden kognitiven Funktionsfähigkeit entwickelt werden können.
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