Rede mit

Ein Blick in die Zukunft

Wissenschaft und Technologie –  was können sie in den nächsten Jahren für die Hirngesundheit tun? Angefangen von Geräten, die älteren Menschen länger ein unabhängiges Leben gewährleisten, bis hin zu einem virtuellen Gehirn, um die Funktionsweise dieses Organs genauer zu beleuchten, sind Wissenschaftler und Ingenieure in ganz Europa am Ball.

Wie sieht Ihr Leben in 50 Jahren aus?

Immer mehr Menschen werden immer älter. Was passiert dabei in ihrem Gehirn? Die Wissenschaft versucht herauszufinden, warum einige Menschen dement werden, andere nicht. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden hoffentlich dazu beitragen, dass Sie Ihr Alter genießen können.

Stellen Sie sich vor, Sie bekommen Besuch aus der Vergangenheit und müsste ihm erklären, wie der Mensch von heute lebt. Wie würde ein Mensch z. B. aus dem Jahre 1950 reagieren, wenn er hörte, dass wir Roboter zum Mars schicken, die Bilder von sich selbst twittern, dass wir den gesamten genetischen Code lesen (und schreiben!) können und dass wir heute das Pendant eines Supercomputers von damals in der Hosentasche haben (um die Tweets vom Mars zu lesen). Er wäre sicher sprachlos.

Deswegen ist es schwierig vorherzusagen, wie Wissenschaft und Technik zum Erhalt der Hirngesundheit beitragen können. Der Alterungsprozess, aber auch neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz stellen unsere Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Wissenschaftler, nicht zuletzt in Europa, versuchen, sich dem zu stellen. Sie arbeiten an den verschiedensten Projekten, um ein besseres Verständnis über die Funktionsweise des Gehirns zu entwickeln, um dadurch die Lebensqualität zu verbessern und herauszufinden, wie das Gehirn ein Leben lang gesund und fit gehalten werden kann. Wenn wir also in 10, 30 oder gar 50 Jahren Rückschau halten, werden wir bestimmt ebenfalls sprachlos sein.